Aktion „Frohe Herzen“

Über eine Million sozial benachteiligte Menschen kostenfrei im Europa-Park

Die Dankbarkeit ist grenzenlos: Jede Menge glückliche Briefe erreichen den Europa-Park von Teilnehmern der Aktion „Frohe Herzen“. Oft zehren diese jahrelang von dem Ereignis: Sie durften einen Tag umsonst im Europa-Park verbringen, ein Erlebnis, das sie sich nie hätten leisten können.

Von der ersten Stunde engagierte sich die Familie Mack für sozial benachteiligte Menschen und rief gleich die Aktion „Frohe Herzen“ ins Leben, für alle, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Geistig und körper- lich behinderte Kinder, Jugendliche oder Waisenkinder, aber auch Kranke und Rentner, die nur ein spärliches Einkommen haben und sich den Besuch im Freizeitpark sonst nicht leisten können, erleben somit unvergessliche Stunden.

Über 30.000 Menschen werden mit dieser Aktion jedes Jahr umsonst in den Europa-Park eingeladen. Mit Unterstützung von Kirche und Caritas wird ausgewählt, welche Gruppe förderungswürdig ist.
Seelisch behinderte Kinder der Jugendhilfe unter einem Dach „Mutpol“ aus Tuttlingen haben ein dickes Dankesbuch gebunden und ihre Eindrücke an einen wundervollen Tag in Zeichnungen und Worten zu Papier gebracht.

Da winkt die Euromaus, hier schlängelt sich die Achterbahn in blauen Linien übers Bild und überall der Satz: ein herzliches Dankeschön. Die Freude der Teilnehmer ist immens, ihr Glück unbeschreiblich und das Lächeln zieht sich noch Wochen später über ihre Gesichter, wenn sie die Bilder malen und sich an die Momente im Park erinnern.

„Die Kinder waren wirklich aus dem Häuschen und schwärmen jetzt noch davon“, meinte ein Schulleiter aus Germersheim. Aber nicht nur die jungen Menschen haben daran große Freude: „Es war für alle ein wundervoller Tag. Auch für körperlich eingeschränkte Rentner gibt es hier noch genügend Möglichkeiten, einfach Spitze“, schrieb beispielsweise Rainer Denfeld, Betreuer einer Seniorengruppe aus Radolfzell.
Über eine Million Menschen kamen bisher in den Genuss der Aktion „Frohe Herzen“. Die meisten Dankesbriefe enden ähnlich: „Wir hoffen, dass wir einmal wieder kommen dürfen!“

Ute Bauermeister